Team LOgissTIK
Ing.-Büro Manfred Giß - Logistikorganisation für die Getränkebranche

PLANUNG/OPTIMIERUNG

Organisation Transportlogistik


  • Tourenoptimierung (Transportarten 1-/2-Mann-Transporte, Eigenfuhrpark, Outsourcing)
  • Berechnungen (Auslastung, Zeit, Kosten, Tour/Kunde, Alternativ-berechnungen)
  • Fahrzeugbedarfsplanung
  • Personalbedarfsplanung
  • Hilfsmittel(Ladehilfsmittel am Fahrzeug/beim Kunden, Mobile Zeit-, Positions- und Warenwirtschaftssysteme)
  • Datenverarbeitung
  • Lohnsysteme (Zeitgradprämie, Provisionslohn, etc.)



Organisation Lagerlogistik

  • Lagerplanung (Umbau, Neubau, Logistikcenter, Größe, Warensortiment, Warenpositionierung)
  • Ablaufplanung (Abfüll- und Bestelldisposition, Kommissionier- und Verladebetrieb, Transportwege, Ladehilfen, zeitliche Abläufe, Leistungskontrollen, EDV- und Leitsysteme)
  • Personalbedarfsplanung(Qualifikation, Motivation, Entlohnungsform)



Organisation Overhead und Funktionspersonal der Lagerlogistik

  • Funktionsbeschreibungen(Expedient, Disponent, Telefonverkauf, Lagermeister, Schichtführer, Kommissionierer, Staplerfahrer, Lageristen, Hilfspersonal usw.)
  • Arbeitsabläufe (Belegfluß, EDV-Einsatz, Leistungskontrollen, Funktionalität, Motivation)
  • Arbeitsplatzverhältnisse (Bürogröße und –position, Einrichtung und Arbeitsmittel)
  • Dispositionshilfsmittel (Touren- und Lageroptimierung über EDV, Einsatzpläne, Leistungskontrollen)
  • Die Planung erfolgt im Normalfall in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Funktionspersonal. Die im vorhergehenden Abschnitt aufgeführten Lösungsmöglichkeiten können hier nicht alle in ihrer vollen Breite dargestellt und erläutert werden. Daher im Folgenden nur ein Teil daraus, der allerdings in vielen Getränkebetrieben zutrifft.



Optimierung der Transportlogistik

Erstes Ziel der Umorganisation ist die Optimierung der Rahmentouren. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung in der Getränkebranche werden alle „Praxisfaktoren“ mit einbezogen. Auch hier liefert die eigens dafür entwickelte Planungssoftware und Routenoptimierungssysteme wertvolle Unterstützung und präzise, exakte Berechnungsergebnisse:


  • Optimale Belieferungsreihenfolge der Kunden einer Tour unter Berücksichtigung der Zeitrestriktionen und sonstiger Hemmnisse
  • Auslastung der Touren unter Berücksichtigung saisonaler Schwankungen (u. U. Sommer-/Winterfahrplan)
  • Zeitkalkulation der Touren unter Berücksichtigung aller Basiszahlen (siehe Istanalyse)
  • Transportkosten der Touren (absolut und je Mengeneinheit)
  • Transportkosten pro Kunde
  • Ein Rahmeneinsatzplan gibt den Gesamtüberblick der Veränderungen sowie des Personal- und Fahrzeugbedarfs für die Einsätze und weist die Reserven aus.


Da in der Planungsphase mit denselben Basiswerten gerechnet wird wie es bei der Ermittlung des Istzustandes der Fall war, ist eine eindeutige Vergleichbarkeit zwischen Ist und Soll gegeben. Somit kann nach erfolgter Tourenplanung die exakte Höhe der Einsparungen in diesem Bereich festgestellt werden.


Als nächstes wird ein mittelfristiger (ca. für 5 Jahre) Personal- und Fahrzeugbedarfsplan unter Berücksichtigung voraussichtlicher Veränderungen im Artikel- und Kundenbereich und der zukünftigen Firmenpolitik aufgestellt. Hier werden insbesondere die idealen Fahrzeuggrößen und -aufbauten sowie Ladehilfen für das Personal festgelegt.


Nach abgeschlossener Tourenplanung werden die Ergebnisse dem Auftraggeber und ggf. den Arbeitnehmervertretern unterbreitet und anschließend den ausführenden Mitarbeitern (Expedition, Außendienst, Telefonverkauf, EDV-Abteilung, Fahrpersonal) erläutert. Dabei werden auch die Vorbereitungsmaßnahmen durchgesprochen und der Umstellungszeitpunkt abgestimmt.



Organisation Logistikverwaltung und Büro

Die einzelnen Tätigkeitsbereiche werden abgegrenzt und genau festgelegt, so dass für jeden Mitarbeiter die Zuständigkeiten, Anforderungen und Befugnisse genau definiert sind und somit Doppelkompetenzen und Überschneidungen, die zu personellen Konflikten führen können, in Zukunft vermieden werden. Hierzu erhält jeder Mitarbeiter des Funktionspersonals eine Funktions- oder Stellenbeschreibung.
Eine Neueinteilung der zeitlichen und inhaltlichen Arbeitsabläufe soll den Aufwand für Routinetätigkeiten minimieren und Zeitreserven für wichtige Funktionen wie Planungs- und Kontrolltätigkeiten schaffen. Als Unterstützung dafür werden das Formularwesen und der Datenfluss neu definiert, meist gestrafft, und ein geeignetes Instrumentarium (optimale Software) für Planung und Überwachung geschaffen. Alle Ergebnisse werden mit dem betreffenden Personal besprochen, um die Akzeptanz zu fördern.



Planung der Kommissionier- und Lagerlogistik

Hier wird eine optimale Warenpositionierung im Lager/in den Lagern festgelegt, so dass der Kommissionier- und Ladebetrieb mit einem geringeren Aufwand als vorher abgewickelt werden kann. Dafür werden auch geeignete technische Hilfsmittel empfohlen bzw. mit einbezogen.
Weiterhin werden auch hier Arbeitsumfang und -abläufe für das Funktions- und ausführende Personal fixiert und besprochen. Ein täglicher Einsatzplan soll Stauzeiten und sonstige (vermeidbare) Engpässe minimieren oder ausschließen.
Für die Voll- und Leergutchecks wird die beste praxisgerechte Möglichkeit erarbeitet.



(Um-) Baumaßnahmen

Im Zuge der Gesamtorganisation können auch bauliche Veränderungen erforderlich sein. Dies kann sowohl den Komplex „Versandbüros“ wie auch den Bereich Lager/Ladezone bis hin zu einem kompletten Logistikzentrum betreffen. Hierbei erhält der Auftraggeber von uns genaue Empfehlungen unter Berücksichtigung des (vorher besprochenen) Investitions- und Finanzplans und fachliche Unterstützung während der Realisationsphase.
Dies kann auch in Zusammenarbeit mit Bauunternehmen, die sich auf die Komplett-Konzeption und Realisation von Hallenbauten für die Getränkebranche spezialisiert haben, geschehen.



Entlohnungssysteme

Sollte festgestellt werden, dass eine vom Zeitlohn abweichende Entlohnung für einen Teil oder für das gesamte Personal in der Logistik vorteilhaft ist, so kann hier auf mehrere in der Praxis bewährte und von Team LOgissTIK entwickelte Leistungslohnsysteme zurückgegriffen werden:


  • Zeitgradprämie bzw. Entlohnung nach Arbeitswerten für das Streckenfahrpersonal
  • Provisionsentlohnung für Verkaufsfahrer und Heimservice-Personal
  • Leistungslohn mit festen Vergütungssätzen, basierend auf einer Kunden-Entfernungsmatrix für Zieltransport-Fahrer (im Normalfall 1 bis 3 Kunden; z. B. ideal für Brunnenbetriebe)
  • Leistungslohn mit unterschiedlichen Lohnsätzen für produktive und unproduktive Zeitanteile
  • Leistungslohn für Kommissionierer


Alle Entlohnungssysteme für das Fahrpersonal erfüllen die Anforderungen des §3 Fahrpersonalgesetz.


Hierbei werden weitere betriebsspezifische Anpassungen und Varianten in die Entlohnungsform implementiert.
Vorbereitung, Präsentation beim ausführenden Personal und Arbeitnehmervertreter und die vertragliche Gestaltung erfolgen durch uns.
Präsentation der Konzeption oder Teile der Konzeption beim Auftraggeber (Vorstand, Geschäftsleitung) und Betriebsrat.
Information aller mit der Ausführung betrauten Mitarbeiter (Versand, Lager, Verwaltung, Vertrieb, Fahrer) und Besprechung der dafür erforderlichen Vorbereitungen bis zur Einführung des Sollzustands.